Es ist so leicht, die Augen zu schützen Augenverletzungen beim Sport

Es ist so leicht, die Augen zu schützen Augenverletzungen beim Sport

Die Devise lautet zurzeit «zuhause bleiben», um uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Gewisse Sportarten lassen sich zuhause ausüben, auf andere müssen wir noch etwas verzichten.  Doch wenn es dann wieder soweit ist, heisst es nicht übereifrig werden. Bei Sportunfällen können auch die Augen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei wäre es so einfach, sie zu schützen. Wie man dies am besten macht und warum nicht aus Angst vor Verletzungen auf Sport verzichtet werden soll, lesen Sie hier.

Augenverletzungen

Wer seinen Augen etwas Gutes tun will, treibt Sport. Denn Sport hält nicht nur das Kreislaufsystem in Schwung, sondern sorgt auch dafür, dass die Augen fit und vor allem gesund bleiben. So fördern Sportarten wie das Bogenschiessen das visuelle Fixieren. Tennis und Golf sind gut für die visuelle und räumliche Koordination. Schwimmen, Joggen und Leichtathletik dagegen regen die Durchblutung an und tragen somit zu einer guten Sauerstoffversorgung der Augen bei. Sport kann allerdings auch gefährlich sein. So betreffen etwa ein Prozent aller Sportverletzungen unser Sehorgan. Das geht aus einer Statistik der Unfallversicherer hervor.

Bälle bergen ein Risiko

Badmington_Sportverletzung

Badmington kann wegen den schnellen Bällen schwere Augenverletzungen verursachen.

Auf den ersten Blick scheint ein Prozent keine hohe Quote zu sein. Bedenklich wird dieser Umstand allerdings, wenn man sich vor Augen hält, dass über 90 Prozent dieser Augenverletzungen durch entsprechende Vorsichtsmassnahmen hätten verhindert werden können. Besonders Sportarten, bei denen Bälle zum Einsatz kommen, bergen ein Risiko. Golfbälle zum Beispiel erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 250, Squashbälle von bis zu 200 und Badminton – die schnellste Ballsportart der Welt – gar von bis zu 290 Kilometer pro Stunde.
Laut Unfallversicherer verursachen die Sportarten Squash, Wasserball, Tennis, Badminton und Basketball die meisten Augenverletzungen. Auch als gefährlich eingestuft werden Sportarten, bei denen Schläger und Stöcke zum Einsatz kommen. Dazu gehören zum Beispiel Skifahren und Eishockey. Auf der Liste wird auch Boxen aufgeführt. Wie stark die Augen bei einem Schlag geschädigt werden, hängt allerdings nicht nur von der Geschwindigkeit oder der Schlagstärke ab, sondern auch von der Distanz und dem Ort des Aufpralls.

Die gute Nachricht ist: Häufig gehen die Sportunfälle glimpflich aus. So werden laut Statistik etwa zwei Drittel der Augenverletzung als leicht bis mittelschwer und nur ein Drittel als schwer eingestuft. Von den Verletzungen betroffen können folgende Augenpartien sein:

  • Grobe Strukturen des vorderen Auges: Lider, Bindehaut, Hornhaut, Lederhaut, Iris, Ziliarkörper und Linse
  • Grobe Strukturen des hinteren Auges: Netzhaut und Sehnerv
  • Grobe Strukturen um das Auge herum: Knochen, Muskeln, Fett, Gefässe, Nerven usw.

 

Brillen, Masken und Helme

Die Palette der Augenverletzungen reicht von Prellungen über Blutergüsse bis hin zu Rissen und Brüchen. Ob die Wunde gefährlich ist, hängt davon ab, in welchem Bereich sie sich befindet. Eine Einblutung der Bindehaut zum Beispiel ist, wenn sie nicht auf eine weitergehende Schädigung hinweist, eine harmlose Verletzung und bedarf keiner Therapie. Einblutungen in der vorderen Augenkammer hingegen können unbehandelt mit der Zeit zu Komplikationen führen. Ebenso risikobehaftet sind Einrisse in der Bindehaut und Risse in der Hornhaut. Auch Linsen- und Netzhautschäden sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.
Doch egal, um was für eine Augenverletzung es sich handelt: Es lohnt sich, den Augenarzt aufzusuchen.

Viel besser als die Nachsicht ist die Vorsicht. Die Frage ist nur, wie man sich richtig schützt. Auskunft dazu erteilt die Sportophthalmologie, zu Deutsch die Sportaugenheilkunde, die sich ausschliesslich mit den Besonderheiten der Augen beim Sport beschäftigt. Laut den Sportophthalmologen schützen Brille, Maske oder Helm am besten. Wichtig ist dabei, dass die Schutzvorrichtungen gut sitzen, über ein bruchfestes Kunststoffglas und ein stabiles Gestell verfügen.

 

Widerstand

Es ist schon lange bekannt, dass sich mit diesen einfachen Mitteln die meisten Augenverletzungen im Sport verhindern lassen. Doch viele Sportverbände weigern sich, das Tragen der Schutzvorrichtung zur Pflicht zu machen. Grund: Die Sportler empfinden die Brillen, Masken und Helme häufig als unbequem und störend. Dass man in Kanada einen Gesichtsschutz beim Eishockey tragen muss, ist nur dem Eishockeytorwart Jacques Plante zu verdanken, der 1959 von einem Puck getroffen wurde. Danach bestand er darauf, dass er erst wieder mitspielt, wenn er einen Gesichtsschutz tragen darf. In Kanada konnte die Unfallquote beim Eishockey dank dem Gesichtsschutz drastisch gesenkt werden.

Florencia Figueroa

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Ups – das ging ins Auge!

 

Augentropfen gegen Kurzsichtigkeit

Augentropfen gegen Kurzsichtigkeit

Immer mehr Menschen, vor allem Kinder, leiden an Kurzsichtigkeit. Studien belegen nun die Wirksamkeit von Atropin-Augentropfen. Zwar können diese die Kurzsichtigkeit nicht heilen, aber die Zunahme der Fehlsichtigkeit hemmen.
Atropin

Es fängt oft in der Schule an. Der Schüler oder die Schülerin kann nicht mehr gut in die Ferne sehen. Das, was der Lehrer an die Wandtafel schreibt, ist kaum mehr lesbar. Und dann kommt mit dem Arztbesuch die Gewissheit: Das Kind ist kurzsichtig. Und damit ist es nicht alleine.

Derzeit beobachten Augenärzte überall auf der Welt eine Zunahme der Myopie, wie die Kurzsichtigkeit in der Fachsprache genannt wird. Die Kurzsichtigkeit hat viele Ursachen: Im Vergleich zu früher verbringen Kinder und Jugendliche heute viel mehr Zeit drinnen statt draussen. Sonnenlicht ist allerdings sehr wichtig für unsere Augen. Möglicherweise wird die Kurzsichtigkeit auch durch die Nutzung von neuen Medien wie Handys, Tablets und PC gefördert.

Doch was heisst eigentlich kurzsichtig sein? Die Kurzsichtigkeit ist im Grunde nichts anderes als ein Abbildungsfehler, bei dem man entfernte Objekte unscharf sieht und nahe Objekte scharf – man ist eben «kurz-sichtig». Zwei Faktoren sind für die fehlerhafte Abbildung im Auge verantwortlich:

  • Achsenmyopie: der Augapfel ist zu lang (häufigste Ursache bei Kindern)
  • Brechungsmyopie: die Brechkraft ist zu stark

Beides hat zur Folge, dass das Bild, das die Augen wahrnehmen, vor statt auf die Netzhaut projiziert wird. Kinder mit kurzsichtigen Eltern sind zusätzlich vorbelastet.

Wirkung schon lange bekannt

Eine Myopie kann durch eine Sehhilfe, zum Beispiel Brille oder Kontaktlinse, gut korrigiert werden. Zu den gläsernen Korrekturen kann die Anwendung von Atropin Augentropfen im Kindesalter die Zunahme der Kurzsichtigkeit etwas verlangsamen. Dass Atropin wirkt, ist seit geraumer Zeit bekannt. Allerdings hat man bisher häufig darauf verzichtet, weil es unangenehme Nebenwirkungen wie Lichtempfindlichkeit auslöste. Vor ein paar Jahren gelang es Forschern jedoch, die Nebenwirkungen auszumerzen, sodass die Tropfen in sehr geringer aber wirkungsvoller Konzentration immer häufiger zum Einsatz kommen. In Studien in asiatischen Ländern wurden die Wirksamkeit und die Verträglichkeit dieses Medikaments hinreichend bewiesen.

Doch empfiehlt es sich wirklich, Kinder mit Atropin zu behandeln? Hierzu geben die beiden Augenärzte der Vista, Murali Krishnan und Philemon Bauer Auskunft:

Würden Sie Atropin bei Kindern, die kurzsichtig sind, empfehlen?

Murali Krishnan und Philemon Bauer: Ja, Atropin ist eine erfolgversprechende Therapieoption bei Kindern, die an einer zunehmenden Kurzsichtigkeit, sprich Myopie, leiden – vor allem, wenn die Eltern bereits kurzsichtig sind oder ein Fall von Kurzsichtigkeit in der Familie vorliegt. Heutzutage ist Kurzsichtigkeit bei Kindern überall auf der Welt ein zunehmendes Problem, das durch den modernen Lebensstil verstärkt wird. Auch höhere Kurzsichtigkeiten von minus zehn Dioptrien oder mehr nehmen kontinuierlich zu. Bei solchen Werten kann das Auge auch strukturelle Veränderungen durchmachen. Damit steigt das Risiko für Augenerkrankungen wie Netzhautablösung oder erhöhter Augeninnendruck. Die Therapie mit Atropin-Augentropfen hat bisher gute Ergebnisse bei geringem Nebenwirkungsprofil gezeigt.

Wie wirken die Augentropfen?

M.K.: Der exakte Mechanismus ist nicht bekannt und wird verschiedentlich untersucht. Eine der Theorien ist, dass das Medikament über die Reduktion der Naheinstellungsreaktion, sprich der Akkommodation wirkt. Auf jeden Fall ist die Wirksamkeit von Atropin zur Reduktion der Myopie-Zunahme mehrfach in verschiedenen grossen Studien bewiesen worden.

Also kann die Kurzsichtigkeit mit diesen Tropfen geheilt werden?

P.B.: Nein, die Kurzsichtigkeit an sich kann mit dieser Therapie nicht geheilt werden. Das Ziel der Therapie ist es, die Zunahme der Kurzsichtigkeit zu verlangsamen, sodass die endgültige Kurzsichtigkeit minimiert werden kann.

Natürlicher Wirkstoff - aber Vorsicht!

Atropin ist ein natürlicher Wirkstoff und kann medizinisch vielfach genutzt werden. Gewonnen wird er aus Nachtschattengewächsen wie der Tollkirsche, dem Stechapfel oder der Engelstrompete. Beide Pflanzen sind hochgiftig. Atropin sollte nie unkontrolliert oder ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
Ab welchem Alter sollte mit der Atropin-Behandlung begonnen werden?

M.K.: In der Regel ist eine Therapie möglich, wenn eine zunehmende Kurzsichtigkeit festgestellt wurde. Meist ist dies ab dem fünften oder sechsten Lebensjahr der Fall. Ein Therapiebeginn ist jedoch auch früher oder später möglich.

Tollkirsche_Belladonna

Im Mittelalter war bei Frauen die Einnahme geringer Mengen der giftigen Tollkirsche zur Vergrösserung der Pupillen weit verbreitet. Von daher kommt auch ihr Name Belladonna.

Haben die Augentropfen irgendwelche Nebenwirkungen? Wann sollten sie nicht angewendet werden?

P.B.: Die verwendete Dosis von 0,01 Prozent Atropin hat ein sehr geringes Nebenwirkungsprofil. Die in dieser Konzentration beschriebenen Nebenwirkungen beschränken sich auf eventuelle allergische Reaktionen bei längerem Gebrauch. In asiatischen Studien wurden bei Konzentrationen von etwa 0,5 Prozent gegebenenfalls Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen oder Schwierigkeiten beim Lesen beschrieben. Die Konzentration von 0,01 Prozent ist ähnlich wirksam, hat jedoch bisher keine dieser Nebenwirkungen gezeigt. Beim Vorliegen von Herz-Kreislauferkrankungen muss man vorsichtig sein und das Medikament darf nur unter kinderärztlicher Kontrolle verwendet werden.

Kann Atropin die Brille ersetzen oder muss diese während der Behandlung  trotzdem getragen werden?

M.K.: Nein, Atropin-Augentropfen ersetzen die Brille nicht. Das Kind muss die Brille während der Therapie also konsequent tragen.

Wie lange dauert eine Behandlung? Ein Leben lang oder werden die Tropfen irgendwann abgesetzt?

P.B.: Drei Monate nach Therapiebeginn findet die erste Kontrolle statt, um mögliche Nebenwirkungen zu erkennen und die Praktikabilität im Alltag einzuschätzen. Danach wird alle sechs Monate eine Untersuchung durchgeführt. Nach zwei Jahren kann man eine Therapiepause einlegen. Die Studie über Atropin zur Behandlung der Myopie bei asiatischen Kindern– kurz ATOM-Studie (Atropine for the Treatment Of Myopia) – hat eine Therapiepause und Evaluation bezüglich einer Myopie-Zunahme nach zwei Jahren empfohlen. Steigt die Kurzsichtigkeit nach dem Absetzen deutlich an, beginnt man wieder mit der Therapie bis zum Sistieren der Kurzsichtigkeitszunahme oder bis spätestens zum Ende der Wachstumsphase des Auges, die sich etwa im 16. bis 18. Lebensjahr einstellt.

Fazit: Abschliessend lässt sich sagen, dass Atropin-Augentropfen zwar die Myopie bis zu einem gewissen Grad tatsächlich ausbremsen kann, allerdings nur solange sich die Augen im Wachstum befinden. Hat sich die Kurzsichtigkeit einmal eingependelt – was meist im Erwachsenenalter geschieht – kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das bedeutet, dass das Atropin das Sehvermögen bei Kindern verbessern kann, nicht aber bei Erwachsenen. Allerdings wurde die Wirkung von Atropin bei Erwachsenen bisher auch noch nicht hinreichend untersucht.

Florencia Figueroa

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Frühlingsrezepte: Ihr Magen wird Augen machen! Mediterraner Hochgenuss

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Mediterrane Kost

Verreisen, andere Küchen und traditionelle Gerichte probieren und geniessen ist zurzeit kaum möglich. Deshalb bringen wir Ihnen die mediterrane Küche zum selber Nachkochen über Einblick näher. Die Kost aus dem Süden verwöhnt nicht nur unsere Gaumen, sie ist auch ideal – das heisst optimal ausgewogen an Nährstoffen, Fetten und sekundären Pflanzenstoffen – was uns unter anderem unsere Augen danken.

Mit mediterraner Kost ist die Ernährung gemeint, wie sie die Landbevölkerung in Gegenden mit Olivenanbau in den 1950er- und 1960er-Jahren gepflegt hat. Dazu gehören nebst der Verwendung von hochwertigen Fetten auch fünf Handvoll Obst und Gemüse pro Tag.
Aber nicht nur Obst und Gemüse, auch viele Kohlenhydrate weisen einen hohen Lutein- und Zeaxanthingehalt auf. Empfehlenswert sind Gerichte, die aus Mais und Eigelb hergestellt werden. Geniessen Sie beispielsweise Maistortillas mit Gemüse oder köstliches noch heisses Maisbrot direkt aus dem Ofen.

Gewürze und Snacks

Und warum nicht zwischendurch eine Extraportion Lutein- und Zeaxanthin naschen mit Tortilla-Chips oder Popcorn – einfach lecker und gut für die Augen. Wer auf die Linie achtet, kann auch eine Peperoni längs in Stücke schneiden und im Kühlschrank als Snack bereitstellen. Würzen Sie Ihr Essen, wenn immer möglich, mit Majoran, Curry, Oregano, Basilikum und Thymian.

Leicht, köstlich und augenfreundlich ist auch dieses Menü – viel Spass beim Zubereiten und Geniessen!

Vorspeise

Thunfisch-Canapés

Eylea_Thunfisch Canape

Schmeckt am besten mit selbstgemachter Mayonnaise

Für 4 Portionen:
1           Eigelb, aus dem Kühlschrank
0.5 dl    Sonnenblumenöl
1 TL      Senf
150 g    Magerquark
Salz
Frisch gemahlener Cayennepfeffer
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL       frischer Dill
1 TL       gehackte Schalotte (rote Zwiebel)
1            Priese Majoran
1 EL       geschnittener Schnittlauch
1 Dose  Thunfisch in Öl
Wenig Zitronensaft
½           kleine Zwiebel
(Vollkorn-)Toast oder gekochte Kartoffeln

  1. Eigelb, Senf und Gewürze in einer Schüssel mit dem Schwingbesen verrühren. Einen dünnen Strahl Sonnenblumenöl dazugeben und gut rühren, bis Mayonnaise entsteht.
  2. Magerquark darunterheben und Kräuter hinzugeben.
  3. Schalotte und den Thunfisch dazugeben und verrühren, bis eine gleichmässige Masse entsteht.
  4. Auf Toast oder gekochten Kartoffeln servieren.

Zubereitungszeit: 15 Minuten, 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Hauptgang

Mediterraner Pouletspiess vom Grill

Eylea_Pouletspiess vom Grill

Ciabatta dazu nicht vergessen

Für 4 Portionen:
4          Pouletbrüstli à 150 bis 180 g
2          Zwiebeln
2          Zitronen
1          Tasse Naturjoghurt
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, einige Safranfäden
2          Bund frische Minze
3          grosse Fleischtomaten
1          Bund Frühlingszwiebeln

  1. Fleisch, Zitrone und Zwiebeln in etwa gleich grosse Stücke schneiden und abwechslungsweise auf einen langen Spiess geben.
  2. Das Joghurt mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Safran zu einer Marinade vermengen, damit das Grillgut einreiben, 2 bis 6 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Auf dem Holzkohlengrill (alternativ in der Grillpfanne) rundum anbraten, bis das Fleisch gar ist.
  4. Auf einem Teller die Minze, frisch aufgeschnittene Tomaten und Frühlingszwiebeln anrichten, dazu Fladenbrot oder Ciabatta servieren.

Zubereitungszeit: 10 Minuten am Vorabend, 20 Minuten am betreffenden Tag

Tipp: Statt Poulet, Lammfleisch oder festen Fisch wie Stör verwenden.

 

Dessert

Cantaloupe-Gazpacho

Eylea_Cantaloupe Gazpacho

Erfrischend und fruchtig

Für 4 Portionen:
750 g    Fruchtfleisch einer Cantaloupe-Melone (in Stücke geschnitten)
3 TL      Honig
100 ml  Zitronenwasser
1 TL      Limetten- oder Zitronensaft
Frische Minzblätter

  1. Melone und Honig in eine hohe Schüssel geben und pürieren. Durch ein feines Sieb streichen. Zitronenwasser und Limettensaft zum Püree geben.
  2. Für die Cantaloupe-Gazpacho jetzt nochmals alles gut mischen und die pürierten Früchte in Gläser schichten.
  3. Mit einigen Minzblättern garnieren.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Bayer (Schweiz) AG.
Auszug aus dem Buch „Kochen für die Augen“ von Frau PD Dr. med. Ute Wolf-Schnurrbusch und Marc Aeberhard mit Unterstützung von Retina Suisse(www.retina.ch), Fotografie Peter Dotzauer, Herausgeber und Copyright Bayer (Schweiz) AG, Zürich.

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Wie bei uns Menschen kommen Sehschwächen und Augenerkrankungen auch in der Tierwelt vor. Brillen genauso wie Kontaktlinsen können nützliche Helfer sein. Andere Tierarten tragen von Natur aus eine Brille. Wie, was, wo …. erfahren Sie hier.

Hund mit Sonnebrille

Kurz- und Weitsichtigkeit, Grauer Star, Verletzungen der Hornhaut und Alterssichtigkeit – auch unsere lieben Vierbeiner können davon betroffen sein. Vor allem bei Hunden, Pferden und Katzen ist Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit keine Seltenheit – wobei letztere (noch) keine offizielle Sportart betreiben. Aus diesem Grund sind Sehhilfen für die kleinen Haustiger auch nicht üblich.

Dank Sehhilfe sportlich unterwegs

Die 7-jährige Hundedame Chiquita trägt jeweils eine Brille für ihre Hundesportaktivitäten. Die violettfarbene Sehhilfe wird ihr eine halbe Stunde vor Trainingsstart aufgesetzt, damit sie sich an die neue Sicht gewöhnen kann. Hundebrillen sind meist aus bruchsicherem Material und mit zwei Gummibändern ausgestattet. Eines wird Chiquita hinter dem Kopf befestigt, das andere unter dem Kinn. Sie sehen ähnlich aus, wie unsere Schwimmbrillen aus Plastik.

Fury, ein Polopferd, trägt während den Turnieren eine spezielle Schutzbrille. Das ist üblich im Polosport. Lucky hingegen betreibt Turniersport und ist stark kurzsichtig. Um seine Fehlsichtigkeit auszugleichen, kommen bei ihm Kontaktlinsen zum Zuge – diese sind bei kurzsichtigen Turnierpferden gang und gäbe.

Die Kurzsichtigkeit kann für Sporttreibende Hunde und Pferde zum Problem werden, vor allem wenn die Sicht in die Ferne wichtig ist. Auch für Hunde gibt es Kontaktlinsen, allerdings sind diese weniger praktisch, da die quirligen Vierbeiner sie schnell wieder verlieren.
Eine Fehlsichtigkeit beeinträchtigt unsere Vierbeiner, insbesondere Hunde, wesentlich weniger als uns. Im Vergleich zum Mensch können sie allfällige visuelle Defizite ausgezeichnet durch ihren Geruch- und Gehörsinn kompensieren. Und Katzen brauchen weder Brille noch Kontaktlinsen. Wenn eine Katze in der Wohnung mal das Sofa verfehlt, kalkuliert sie beim nächsten Mal ihren Sprung eben einfach länger ein.

Sonnenschutz für unsere lieben Vierbeiner

Eine Brille kann nicht nur eine Fehlsichtigkeit ausgleichen, sondern Hundeaugen auch vor starker Sonneneinstrahlung und Fahrtwind schützen. Insbesondere Such- oder Lawinenhunde sind so gut vor der schädlichen UV-Strahlung geschützt und können vor Schneeblindheit bewahrt werden.

Und wer von unseren tierischen Freunden trägt sonst noch Brille?

Brillenkauz Brillenkauz

Wie sehe ich aus? Ich trage ein dunkelbraunes Oberkleid und habe an der Brust hellbeige Federn. Und wie es für Eulen üblich ist, kann ich meinen Kopf um 250 Grad drehen.
Was für eine Brille trage ich? Rund um meine Augen habe ich einen weissen Federkranz. Die Lederhaut meiner Augen ist gelb.
Wo und wie lebe ich? Ich lebe vor allem im tropischen Amerika. Wenn ich meinen Traumpartner gefunden habe, bleibe ich für immer mit ihm zusammen. Wir bauen uns kein Nest, sondern brüten in Baumhöhlen.

Brillenbär

BrillenbärWie sehe ich aus? Im Vergleich zu anderen Bärenarten bin ich nur mittelgross. Mein Fell ist überwiegend schwarz, dunkelbraun bis rotbraun gefärbt. Gelblich- bis cremeweisse Binden ziehen sich von der Stirn zu den Wangen und von dort weiter zur Kehle.
Was für eine Brille trage ich?
Eine wunderschöne, weisse Fellbrille. Mit dieser kann ich nicht besser sehen, aber es macht mich einzigartig. Jeder von uns Brillenbären hat eine andere Brillenform.
Wo und wie lebe ich?
Ich und meine Artgenossen sind die einzigen Bären in Südamerika, weshalb wir auch Andenbären genannt werden. Ich bin unkompliziert und fühle mich in den feuchtwarmen Regenwäldern genauso wie im kargen Hochgebirge wohl. Nur etwas ist mir wichtig: Ruhe. Ich bin Einzelgänger und scheue Menschen, weshalb mich bis jetzt nur wenige Forscher zu Gesicht bekommen haben.

BrillenschlangeBrillenschlange

Wie sehe ich aus? Ich kann bis zu 1,70 m lang werden und habe eine braune bis schwarze Färbung.
Was für eine Brille trage ich? Auf meinem Halsschild habe ich ein brillenartiges Muster. Wenn ich mich bedroht fühle, richte ich mich auf und spanne mein Schild. Meinen Gegner schauen dann zwei grosse «Augen» an.
Wo und wie lebe ich? Ich zähle innerhalb der Familie der Giftnattern zur Gattung der Echten Kobras. Ich bin ein Einzelgänger und gehe Artgenossen wie auch dem Menschen aus dem Weg. Das ist auch besser so, denn ich bin extrem giftig. Mit jedem Biss gebe ich bis zu 200 Milligramm Gift ab. Bereits weniger als 20 Milligramm meines Nervengifts reichen, um beim Menschen einen Herzstillstand auszulösen. Ich lebe in Indien, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesh, Nepal, Bhutan und streckenweise auch in Afghanistan. Leider werde ich immer noch von Schlangenbeschwörern gefangen gehalten, um dem Publikum vorzugaukeln, ich würde mich zu den Flötenklängen bewegen. Ich folge allerdings nur den Bewegungen der Flöte, denn ich bin von Natur aus taub.

Brillenpinguin

BrillenpinguinWie sehe ich aus? Ich bin Frack-Träger und zwar der Tarnung wegen. Im Meer lässt sich mein weisser Bauch kaum von der hellen Wasseroberfläche unterscheiden. Aus der Luft fällt mein schwarzer Rücken fast nicht auf.
Was für eine Brille trage ich? Rosarote Hautflecken vom Schnabel zu den Augen und rundherum geben mir meinen Namen.
Wo und wie lebe ich? Meine Artgenossen und ich bevölkern vor allem die den Küsten Südafrikas und Namibias vorgelagerten Inseln. Auf dem Festland sind wir nur an wenigen Stellen zu finden. Von uns gibt es nicht mehr viele – nur noch rund 70 000 Tiere. Insbesondere Öltanker-Unfälle machen uns das Leben schwer.

Brillenschweinswal

BrillenschweinswalWie sehe ich aus? Ich habe einen robusten Körper mit einem runden Kopf und einer unauffälligen Schnauze. Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen meiner schwarzen Rücken- und der weissen Bauchseite.
Was für eine Brille trage ich? Um jedes Auge trage ich einen feinen schwarzen Ring.
Wo und wie lebe ich? Ich lebe in den Küstengewässern der Antarktis und in gemässigt kalten Gebieten der südlichen Hemisphäre.

Brillenaffe

BrillenaffeWie sehe ich aus? Über der Oberlippe und am Kinn habe ich einen weissen Fleck.
Was für eine Brille trage ich? Meine weisse, wunderschöne, brillenartige Zeichnung um die Augen macht mein Outfit perfekt.
Wo und wie lebe ich? Mein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die malaysische Halbinsel, Birma und Teile Thailands. Am liebsten bewohne ich tropische Regenwälder, suche mir die höchsten Bäume aus und klettere so weit hinauf, wie’s geht.

 

Brillenvogel Brillenvogel

Wie sehe ich aus? Ich bin nur gerade 10 bis 14 Zentimeter gross. Mein Rücken ist graubraun bis olivgrün und mein Bauch gelblich, grau oder weiss.
Was für eine Brille trage ich? Eine weisse Federbrille.
Wo und wie lebe ich?
Mein Nest baue ich aus Spinnweben und verflochtenen Grashalmen auf Astgabeln oder in Büschen. Mein Nachwuchs schlüpft bereits nach 10 Tagen, was die kürzeste bekannte Brutzeit aller Vögel ist. Meine Zunge ist am Ende gespalten, so dass ich Nektar aus den Blüten aufnehmen kann. Mein Gesang ist wunderschön, weshalb mich viele Menschen auch im Käfig halten.

BrillenschafBrillenschaf

Wie sehe ich aus? Meine Ohren sind von den Spitzen her schwarz gefärbt. Ansonsten ist mein Wollkleid weiss. Ich bin sehr robust, liefere ausgezeichnete Wolle und habe keine Hörner.
Was für eine Brille trage ich? Meinen Namen verdanke ich den schwarz gefärbten Ringen um meine Augen.
Wo und wie lebe ich?
Ich bin vor allem in den Dolomitenländern ansässig. Vereinzelt lebe ich aber auch in Deutschland (Bayern), Österreich und in der Schweiz. Meine Ursprünge reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert. Ende der Dreissigerjahre wurde meine Art aufgrund der «Rassenbereinigung» nahezu ausgerottet, weshalb wir nun seit 1990 zu den gefährdeten Rassen zählen.

Brillenkaiman Brillenkaiman

Wie sehe ich aus? Mein Rücken ist dunkeloliv gefärbt, die Bauchseite ist heller und grünlich-gelb bis weiss. Wie die meisten Krokodile kann auch ich meine Farbe ändern: Wenn ich mich wohl fühle, bin ich dunkler, wenn ich aufgeregt bin oder mich bedroht fühle, wechsle ich zu einer helleren Farbe. Meine Haut ist glatt und geschmeidig. Das wurde mir in den Fünfzigerjahren zum Verhängnis – bis zu 8 Millionen meiner Artgenossen wurden pro Jahr getötet – nur der Mode willen.
Was für eine Brille trage ich?
Eine knöcherne Leiste zwischen den Augen.
Wo und wie lebe ich?
Eigentlich leben wir nur in Mittelamerika und in der Nordhälfte Südamerikas bis ins nördliche Uruguay. In Florida soll eine in den Fünfzigerjahren ausgesetzte Kolonie von uns leben und sich dort immer weiter ausbreiten.

Corine Glatt

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Grüne Augen – fast so einzigartig wie ein Smaragd

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Der grüne Edelstein ist ein Hingucker und selten. Genauso rar sind grüne Augen – viel häufiger sind braune und blaue. Und jeder Augenfarbe werden auch Charakterzüge zugesprochen – eine «blauäugige» Person zum Beispiel gilt als leichtgläubig und vertraut zu schnell. Doch welche Eigenschaften werden grünäugigen Menschen zugesprochen?

Grüne Augen

Etwa 90 Prozent aller Menschen weltweit haben braune Augen. Der Rest verteilt sich auf Blau, Grün und Grau, wobei Grün mit weniger als 2 Prozent die seltenste Augenfarbe ist.

Wie entsteht die Augenfarbe?

Für die Augenfarbe, die wir erhalten, sind mehrere Gene verantwortlich. Bei der Vererbung ist Braun die dominanteste Farbe, gefolgt von Grün, Blau und schliesslich Grau.

Die Augenfarbe entsteht in der Iris, der Regenbogenhaut des Auges. Sie besteht aus mehreren Schichten. In einer davon, im sogenannten Stroma iridis, befinden sich Melanozyten, die den bräunlichen Farbstoff Melanin produzieren. Dieser Farbstoff ist für all die verschiedenen Augenfarben verantwortlich. Welche Farbe im Auge durch ihn entsteht, hängt von der Melaninkonzentration in der Iris ab: Wird wenig Melanin produziert und eingelagert, sind die Augen heller, wird viel Melanin eingelagert, sind sie dunkler. So ergibt sich die Palette an Augenfarben, die von hellem Blau bis zu dunklem Braun und fast Schwarz reicht.

Das sagt man über Menschen mit grünen Augen:

  1. Menschen mit grünen Augen sind zäh. Sie können besser mit Schmerzen und leidvollen Erfahrungen umgehen, fanden Wissenschaftler der Universität Pittsburg heraus.
  2. Gemäss einer Umfrage der Universität von Queensland sind Grünäugige kreativer als ihre braunäugigen und blauäugigen Mitmenschen.
  3. Menschen mit grünen Augen ruhen in sich und sind ausgeglichener. Das meinten Teilnehmer einer Umfrage im Netz. Solche Menschen seien zwar schwer einzuschätzen. Aber sie würden seltener Wutausbrüche bekommen. Man sagt, sie seien wahre Meister im Beherrschen ihrer Gefühle.
  4. Dieselbe Umfrage beförderte zutage, dass grünäugige gerne Langzeitbeziehungen eingehen. Sie sind also sehr gute Partner.
  5. Grünäugige sind bescheiden, freiheitsliebend und stürzen sich gerne in Abenteuer.

Gehören Sie zu jenen Menschen, die mit der besonderen Augenfarbe Grün gesegnet sind? Dann können Sie sich einreihen mit diesen bekannten Persönlichkeiten:

  • Sophia Loren, Schauspielerin
  • Charlize Theron, Schauspielerin
  • Jesse Williams, Schauspieler
  • Adele, Sängerin
  • Karolina Kurkova, Modell
  • Tyra Banks, Modell
  • Paul Rudd, Schauspieler
  • Rihanna, Sängerin
  • Pink, Sängerin

Schmerzresistent, kreativ und ausgeglichen – nur einige Eigenschaften, die grünäugigen Menschen zugeschrieben werden.

Ob die Augenfarbe nun wirklich etwas mit dem Charakter zu tun hat, darf wohl jede und jeder für sich entscheiden. Schlussendlich ist es wohl am besten, man pickt sich die “Wahrheiten” heraus, die einem am besten zusagen und freut sich darüber.

Corine Glatt

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Schon fast verzweifelt versuchen wir heutzutage unseren Körper in Einklang zu bringen. Gelingen wird uns dies nie ganz: wir sind entweder Rechts- oder Linkshänder, haben ein bevorzugtes Bein beim Anlauf zum Weitsprung und eine Schokoladenseite beim Gesicht. Doch wussten Sie, dass wir auch ein dominantes Auge haben?

Augendominanz

Doch was genau hat es eigentlich mit diesem dominanten Auge auf sich? War das etwa J.R.R Tolkiens Inspiration für Saurons Mittelerde unterdrückendes Auge? Vor allem Fotografen, TV-Moderatoren und Sportschützen profitieren von dem Wissen über ihr dominantes Auge. Bis heute handelt es sich jedoch um ein Phänomen, das wissenschaftlich kaum untersucht ist und einige Fragen offenlässt. Fest steht jedoch, dass beim binokularen, also dem beidäugigen Sehen, ein Auge über das andere dominiert. Durch die horizontale Anordnung unserer Augen variieren nicht nur die Bilder, die wir aufnehmen, sondern auch der Einfall der Lichtstrahlen. Wie weit die jeweiligen Bilder voneinander abweichen, kann man sehen, wenn man immer abwechselnd ein Auge schliesst.

Aus Zwei wird Eins

Sobald wir jedoch kein Auge mehr zudrücken, werden die einzelnen Bilder in unserem Gehirn zu einem zusammengefügt. Bei der Fusion in unserem Gehirn wird das Bild des dominanten Auges bevorzugt. Die Informationen des nicht-dominanten Auges werden einfach darauf verschoben. Mit welchem Auge man besser sieht, spielt dabei scheinbar keine entscheidende Rolle: Umso wichtiger ist es jedoch, eine mögliche Fehlsichtigkeit am dominanten Auge früh auszugleichen. Auf ein gezieltes Umgewöhnen der Augendominanz sollte jedoch zwingend verzichtet werden, da das schwere Sehstörungen zur Folge haben kann.
Welches Auge nun das dominante Auge ist, liegt ganz und gar im Auge des Betrachters – oder zumindest kann nur dieser Auskunft darüber geben. Bei immerhin zwei Drittel der Menschheit ist das rechte Auge das dominante, während weniger als fünf Prozent der Menschen keine ausgeprägte Augendominanz haben.

Welches ist Ihr dominantes Auge?
Um herauszufinden, welches Ihrer Augen die dominante Doppelrolle innehat: Fixieren Sie mit beiden Augen einen entfernten Gegenstand und zeigen Sie mit dem Finger darauf. Nun schliessen Sie nacheinander erst das eine, dann das andere Auge. Zeigt Ihr Finger weiter auf den fixierten Gegenstand, haben Sie Ihr dominantes Auge gefunden, zeigt der Finger stattdessen irgendwo neben den Gegenstand, handelt es sich bei dem geöffneten Auge, um das unterdrückte.
Ganz allgemein schadet es allerdings nie, einfach mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.

Samantha Happ

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